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Wie sollte ein Etikettenentwurf zum Drucken vorbereitet werden? – schwarze Farbe

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Eine schwarze Farbe ist im Vergleich zu einer anderen nicht gleich schwarz!

Von großer Bedeutung ist es, dass eine Farbe aus keinem Bisschen mehr Farbkomponenten als nur 280% der Summe aller Komponenten zusammengestellt werden darf. Zu viele Farben bedeutet zu viel Druckfarbstoff. Es ist ja klar, dass wir auf jeden Fall im CMYK-System tätig sind, der auf Druckprozess richtig abgestimmt wird. Ja, 100%K – die schwarze Farbe (C=0, M=0, Y=0, =100) ist für den Text und die Linien genau richtig. Somit bleibt unser Entwurf von winzigen Spuren anderer Farben rund um den Text herum verschont.

Völlig anders ist es mit dem Schwarz im Hintergrund. Wird da nur aus schwarzer Farbe bestehendes Schwarz gedruckt, so ergibt sich sofort, dass es kein echtes tiefes Schwarz ist. Es gibt einige Möglichkeiten, ein richtiges Hintergrund-Schwarz zu erreichen. Eine von denen ist, 45% von C-Farbe und 100% von K-Schwarz-Farbe zusammen zu geben. So lassen sich die Probleme mit allzu viel benutzter Druckfarbe vermeiden und es wird ein schönes tiefes Schwarz für unser Etikett erzielt.

Und noch eine Bemerkung dazu: man soll das Schwarz nicht benutzen, das in unserem graphischen Programm als endgültig definiert ist. Das ist zum Drucken gar nicht geeignet.

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