10 Hauptfehler in Artworks

Jeden Tag bekommen wir viele Dateien mit Etikettenentwurfen. Oft haben wir jedoch mit einer Situation zu tun, wo die Etiketten drucktechnisch nicht richtig vorbereitet sind und die Graphik muss so geändert werden, dass der endgültige Druck eines Produkts möglich wird. Unten finden Sie eine Liste von Fehlern, die uns beim Empfang der Entwurfe auffallen:

1. Fehlen an Beschnittsrand

Zu den häufigsten Fehlern gehört Mangel an Beschnittsrand im Entwurf eines Etiketts. Der Beschnittsrand muss immer da gemacht werden, wo Graphik eines Etiketts direkt am Punschrand plaziert ist (z.B.

wenn die Farbe im Hintergrund bis an den Rand gezogen wurde, wenn es den Rahmen außerhalb des Etiketts gibt, wenn das Foto vom Punsch geschnitten wird). In solchen Fällen muss der Entwurf so vorbereitet werden, dass er um 3 mm größer ist als der Endprodukt. Wenn ein Etikett 90×130 mm groß sein sollte, muss der Entwurf eine Größe von 93x133mm (nach Berücksichtigung von Beschnittsrand) haben.

Weitere Erklärung zu diesem Punkt finden Sie hier im Punkt 2!

Zur Erinnerung: Beschnittsrand von 3mm mitrechnen!


2. Fehlende Type

Beim Etikettendesign darf nicht vergessen werden, dass nicht alle Typen, die in Ihrem Computersystem vorhanden sind,es auch bei uns gibt. Uns kann sogar die gleiche Schriftart zur Verfügung stehen, die jedoch anderen Namen haben kann als die von Ihnen gebrauchte Schriftart (sie können sich z.B mit einem Buchstaben oder einem einzigen Zeichen voneinander unterscheiden). In dem Falle gehen die Typen beim Dateiöffnen „verloren” , d.h. der in Ihrem Computer zusammengesetzte Text wird ganz anders in unserem PC aussehen. Um dies zu vermeiden, soll der Text vor dem Abschicken gekrümmt werden. Die in Form von Vector-Kurven gespeicherten Typen können dann in jedem Computer gleich geöffnet werden.

Zur Erinnerung: Alle Texte in Kurven fixieren!

 

3. RGB oder CMYK

Es kommt vor, dass wir die Graphikdateien im RGB-Farbraum bekommen. Leider ist das kein Druckraum. Der Druck wird jedesmal mit Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz also im CMYK-Raum realisiert. Daher sollen die in die Druckerei zu schickende Entwurfe in diesem Raum aufgenommen werden. Das Endeffekt einer direkten Umwandlung von RGB in CMYK ist die Farbveränderung , die Ihren Erwartungen gar nicht entsprechen wird. Daher ist die endgültige Farbgestaltung völlig daneben.

Zur Erinnerung: Bereiten Sie Ihre Dateien für die Druckerei immer im CMYK vor !


4. Bit Map-Auflösung

Wurde im Entwurf ein Bild oder eine Graphik als Bit Map erzeugt, dann müssen Sie sich vergewissern , ob seine Qualität gut genug für den Druck ist. Um sich die Bilder im Computer anzuschauen oder sie da zu plazieren , reicht die Auflösung von  72 dpi vollkommen aus. Damit das Bild in zufriedenstellender Qualität gedruckt werden kann, muss es die Auflösung von 300 dpi haben. Nur dann werden die Tonübergänge richtig reproduziert und der Effekt der Bildpunkte ist  nicht sichtbar .

Zur Erinnerung: Bit Maps in Auflösung von 300 dpi!

5. Dünne Rahmen des Etiketts

Ein dünner Rahmen am oder um den Rand einer Stanze ist nicht erreichbar. Sogar bei  heutiger fortgeschrittener Technologie der Etikettenherstellung besteht eine Toleranz des Etikettenschneidens gegenüber dem Bedrucken. Das heißt, die Stanze trifft nicht immer ideal ins Etikett . Wenn der Rahmen also zu dünn wäre, kann es dazu kommen, dass nach dem Stanzen vom Etikett der Rahmen an einer Seite weggeschnitten wird. Muss der Entwurf unbedingt einen Rahmen am Rand des Etiketts enthalten, sollte er mindestens 1,5 mm breit sein.

Zur Erinnerung: Dünne Rahmen am Etikettenrand meiden!

6. Textfehler

Beim Etikettentwerfen achten Sie auf die Texte , die im Entwurf enthalten sind. Es wäre echt schade, wenn ein schön entworfenes und bedrucktes Etikett von einem Typefehler oder ortographischem Fehler entstellt wäre.  Es wird empfohlen, vor dem Verschcken zum Drucken den Entwurftext noch einmal, und dann das zweite Mal zu lesen, man kann ihn auch einem anderen zum Lesen hinterlassen. Somit kann das Risiko eines Textfehlers verringert werden.

Zur Erinnerung: Mehrmals die Texte durchlesen!

7. Probedruck

Wenn Sie die endgültige Zusammenstellung von Farben für eine der wichtigsten Sachen im Herstellungsvorgang finden, lassen Sie eine Farbprobe kostenlos von unserer Druckmaschine machen. Ein Probedruck auf einem anderen Gerät , auch wenn dieses höchst modern ist, kann die Etikettenfarben nie in dem Maße wiederspiegeln, wie es auf gleicher Maschine und gleichem Material wie die ganze Auflage der Fall wäre. Und die Möglichkeit wird von uns angeboten. Um Mißverständnisse zu meiden, lassen Sie kostenfreien Probedruck machen.

Zur Erinnerung: Lassen Sie uns einen Probedruck machen!

8.  Größe eines Entwurfs gegenüber der Größe einer Stanze

Es kommt ziemlich oft vor, dass der zugeschickte Entwurf der  bereits ausgewählten Stanze nicht angepasst ist. In dem Falle muss der Entwurf umbearbeitet werden und manchmal kommt es dazu, dass  Etikettenlayout völlig umgestaltet werden muss, was wir gar nicht tun können. Grundsätzlich können wir lediglich einige Elemente ausdehnen oder quetschen , aber dann gehen die graphischen Proportionen verloren und das gilt auf jeden Fall als unerwünscht. Daher empfehlen wir, bereits beim Etikettenentwerfen erstmal die entsprechende Größe auszuwählen und dieser Größe dann die Graphik anpassen.

Zur Erinnerung: Zuerst die Stanze – dann der Entwurf!

9. Dateiformat

Abgesehen davon, dass  viele Etikettenfehler von uns korrigiert  und beseitigt werden, sind wir oft machtlos, wenn wir im Bit Map oder Text-Editor gespeicherte Entwürfe bekommen. Das Scanen von fertigen Etiketten in großer Auflösung oder das Zuschicken eines guten Etikettenfotos machen uns einfach machtlos. Der so „fertig gestellte” Entwurf kann nämlich nicht richtig gedruckt werden. Ebenso ist der Druck eines im Text-Editor (z.B. Word) gespeicherten Etiketts nicht möglich. Am liebsten empfangen wir die korrekt angefertigten pdf. Ein solcher richtig gemachter Entwurf lässt die Realisierungszeit der Bestellung deutlich kürzen , weil   die langen Diskussionen zum endgültigen Aussehen des Entwurfs vermieden werden können.

Zur Erinnerung: Den Entwurf nach Richtlinien vorbereiten!

10. weißes Overlay

Beim Entwerfen auf einem transparenten Material achten Sie aufs weiße Overlay. Wenn die von Ihnen zugeschickte Datei auf einer durchsichtigen Folie gedruckt werden sollte, legen  Sie noch die zusätzliche „W”-Farbe bei und zwar an der Stelle, wo der weiße Unterdruck/ die weiße Druckschicht sichtbar werden soll. Oft passiert es, dass wir solche Informationen gar nicht bekommen und Zeit verlieren müssen, um die doch selbstverständlichen Sachen (im Falle eines richtig vorbereiteten Entwurfs)  zu klären.

Zur Erinnerung: Weiße Farbe  als zusätzliche „W”-Farbe



Artikel: 10 wichtigste artwork fehler.  Etikettenentwurfen.

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