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Stanzen und Randüberschuss – die Fähigkeit des Etiketten-Schneidens

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Um fertiges Etikett in einem bestimmten Format (mit roter Linie an Stanze markiert) zu bekommen, muss das Feld der Farbe ein wenig größer entworfen werden als Dimension des Fertigetiketts. In den meisten Fällen ist die Größe des fertigen Etikettenentwurf mindestens um 1,5 mm pro jede Seite größer als das Stanzformat. Diesen Unterschied nennt man eben „Randüberschuss“.

 

Die Vergrößerung der Aufdruck-Fläche hängt direkt mit der Herstellungsweise des Etiketts zusammen. Werden die Selbstklebeetiketten an einer Rolle hergestellt, so werden sie zuerst bedruckt und dann nach Größe gestanzt. Stanzen ist ein mechanischer Prozess , während des Stanzens kann sich das Material leicht verschieben (Toleranz liegt hier bei +/- 1 mm). Würde die Farbe genau am Rand der Stanze enden (ohne Randüberschuss), so könnte man bei der Verschiebung am Stanzen eine ungedruckte Fläche am Etikettenrand bemerken (sog. Glanz-Effekt). Ebenso wichtig ist es, dass die Schneide der Stanze die Oberfläche des Etiketts unter dem bestimmten Druck schneidet, so dass der Aufkleber selbst präzis geschnitten wird und das Unterpapier unberührt bleibt. Präzision und noch mal Präzision! !
Etikett

 

1. Schneide der Stanze
2. Schneidelinie, die eine Grenze des Überschusses zieht
3. Aufdruck (Graphik)
4. Etikettenmaterial
5. Klebstoff-Schicht
6. Untere Schicht (Papier)

 

Artikle: Stanzen und Randüberschuss

Etikett

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