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Was kann eigentlich ein Etikett leisten?

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Nutzt das Etikett wirklich was? Kann es echt auf den Kunden in dem Sinne Einfluss ausüben, dass bei ihm starke Emotionen hervorgerufen werden?

Die Reaktionen der 5 größten Zigarettenhersteller in den USA zeigen eindeutig, dass JA! – die Etiketten können wirklich viel leisten!

 

5 amerikanische Tabakkonzerne haben gegen das Amt für Medikamente – und Lebensmittelkontrolle (FDA) eine Klage eingereicht und somit neue Regelungen bestritten, nach denen auf den Zigarettenverpackungen graphische Warnungen vor den Folgen des Rauchens sollen platziert werden . Die Klagenden haben behauptet, dass neue Regeln für Zigaretten-Verpackungsdesign verfassungswidrig sind, indem sie dem Recht der Meinungsfreiheit widersprechen.

 

FDA hat die Zigarettenhersteller verpflichtet, ihre Verpackungen mit diesen Etiketten bis September 2012 zu versehen. Die Warngraphik sollte die Hälfte der Vorderseite und die Hälfte der Rückseite einer Zigarettenschachtel belegen. Neue Etiketten  sind ja echt drastisch in ihrer Wörtlichkeit. Da werden Fotos der Gestorbenen an Lungenkrebs , der Kranken an verschiedene mit Tabakkonsum verbundene Krankheiten und der zerstörten Lunge der Raucher dargestellt. Früher wurden solche rechtlichen Anforderungen in Kanada eingeführt , wo von Tag zu Tag der Verkauf von speziellen Etuis für Zigarettenschachteln bedeutend gestiegen ist. Selbst die Tatsache, dass die Rauchenden diese abstoßenden Etiketten lieber verstecken wollten, zeugt davon, dass das Etikett bei ihnen eine bestimmte erwünschte Reaktion erweckt hat. Es erwies sich also, dass der Informationswert eines Etiketts  äußerst wichtig ist, doch nicht nur der spielt beim Wirkungsergebnis des Etiketts eine Rolle.  Etiketten  beeinflussen die Leser sowohl durch Zustellung der sachgemäßen Informationen zum Produkt als auch durch das Erwecken der Emotionen.

 

Neue Zigarettenschachtel-Etiketten sollen verursachen, dass die Raucher anfangen ,um ihre Gesundheit zu bangen , sich unattraktiv zu fühlen und sich für ihre Sucht zu schämen und im Endeffekt werden viele mit dem Rauchen aufhören. Die Nichtraucher sollte es dagegen vom Rauchen abschrecken. Aus gleichem Grund haben die Tabakkonzerne in ihrer Werbung jahrelang nur junge schöne und in attraktive faszinierende Unterhaltung engagierte Menschen dargestellt und somit bei den Kunden die Überzeugung aufgebaut, dass sie alles haben können – sowohl die gesunde Lebensweise und spannende Hobbys als auch ihre harmlose Rauchgewohnheit.
Auf diese Art und Weise wirken eben die Etiketten. Am besten schneiden eben die ab, die durch ihre Textbotschaft und zugleich ihre Graphik bei dem Empfänger starke Emotionen wecken und sich fest einprägen können…, um endlich eins zur Folge zu haben – die Reaktion.

Etikett

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